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Justizvollzugsanstalt Burg

Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Oberstes Ziel in allen gesellschaftlichen Bereichen ist es, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Das bedeutet für die Zeit der Pandemie auch für den Publikumsverkehr bei den Justizvollzugsbehörden deutliche Einschränkungen. 

Maßnahmen der Justizvollzugsbehörden

Aktuell: Impfteams im Einsatz in den Justizvollzugsanstalten

Die Gesundheit der Gefangenen, Untergebrachten und Bediensteten hat für uns oberste Priorität. Um Ansteckungen mit dem Coronavirus wirksam zu verhindern, werden ab dem 1. September 2021 in den Justizvollzugseinrichtungen des Landes Sachsen-Anhalt Besuche unter folgenden Rahmenbedingungen durchgeführt:

Während der Besuchsdurchführung haben die zugelassenen Besucher grundsätzlich durchgehend eine medizinische Maske zu tragen. Die Besuche können auch unter Nutzung einer räumlichen Barriere (Plexiglasscheibe) durchgeführt werden. Körperliche Kontakte zu nahen Angehörigen und Kindern können in geeigneten Einzelfällen geduldet werden. Die Entscheidung über die konkrete Ausgestaltung von (Kinder-) Besuchen wird in das pflichtgemäße Ermessen der Anstaltsleitungen gestellt.

Die Anzahl der zugelassenen Besucher wird in das pflichtgemäße Ermessen der Anstaltsleitungen gestellt. Unbenommen davon werden Besuche von Verteidigern, Rechtsanwälten sowie Notaren gewährt.

Die Durchführung von Langzeitbesuchen wird in das pflichtgemäße Ermessen der Anstaltsleitungen gestellt.  Dabei ist zu berücksichtigen, dass der/die Besucher/-in eine schriftliche oder elektronische Bescheinigung über einen PoC-Antigen-Schnelltest mit negativem Befund, der nicht älter als 24 Stunden ist, vorlegt und der Gefangene / Untergebrachte sich freiwillig bereiterklärt, nach Durchführung des Langzeitbesuches für die Dauer von 10 Tagen im Quarantänebereich beziehungsweise in einem entsprechend gesonderten Bereich untergebracht zu werden. Die dortige Unterbringung kann frühestens nach 5 Tagen durch ein negatives PoC-Antigen-Schnelltestergebnis vorzeitig beendet werden. Der Testnachweis gilt nicht für vollständig geimpfte und genesene Besucher, sofern sie keine typischen Symptome einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen.

Von der Vorlage eines Testnachweises sind weiterhin ausgenommen:

  • Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, die keine typischen Symptome einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen und
  • Personen, die medizinische Gründe glaubhaft machen, die der Durchführung der Testung entgegenstehen.

Während des gesamten Aufenthalts in der Justizvollzugseinrichtung haben Besucher einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Im Übrigen sind die Regelungen des in jeder Einrichtung vorgehaltenen Hygienekonzeptes (unter anderem Abstandsgebot, Handhygiene, Nies- und Hustenetikette) stringent zu beachten.

Unbenommen davon bitten wir Sie, die in Ihrer Herkunftsregion erlassenen Regelungen zur Eindämmung der Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 (Eindämmungsverordnung der Landesregierung, Rechtsverordnungen von Landkreisen und Kreisfreien Städten etc.) zu beachten.

Anschrift der Justizvollzugsanstalt

Justizvollzugsanstalt Burg
Madel 100
39288 Burg 
Telefon: 03921 97670
Fax: 03921 97671135
E-Mail: jva-burg(at)justiz.sachsen-anhalt.de
www.jva-brg.sachsen-anhalt.de

Anschrift des privaten Partners

Projektgesellschaft Justizvollzug Burg GmbH & Co. KG
c/o Bilfinger RE Asset Management GmbH
An der Gehespitze 50
63263 Neu-Ilsenburg

Telefon: 06102 450
Telefon: 06102 45 55 73 - ThB
Fax: 06102 45 77 50
E-Mail: jva-sa.pi@bilfinger.com